Huskies of Arctic Polar Lights

Die Sibirer aus dem Badner Land

Über mich  

Das bin ich

Hier möchte ich mich auch kurz vorstellen: Mein Name ist Sylvia Krämer. Von Kindheit an war ich schon immer sehr tierlieb - wie sollte das auch anders sein mit einem Namen der "die Waldbewohnerin" bedeutet? Mit 12 Jahren bekam ich mein erstes eigenes Haustier: Ein schwarz-weißer Kater namens Timmy. Er hatte zuvor meiner Oma gehört, aber als diese umzog fand sie es nicht gut den bereits 10 Jahre alten Kater noch einmal zu "verpflanzen". Deswegen wurde er mein Kater und ich war mächtig stolz dass er mir anvertraut wurde. Timmy hatte mich schon fast mein ganzes Leben lang begleitet und  6 weitere Jahre konnten wir noch miteinander verbringen. Katzen haben seither in meinem Leben immer eine Rolle gespielt, ich hatte und habe stets zwei oder drei (mit Freunden im Tierschutz ist es eine Kunst nicht noch mehr Katzen zu haben...) und während meiner Teenager Zeit hätte ich auch nie gedacht dass jemals ein Hund bei mir einziehen würde. Denn obwohl ich Hunde mochte, waren sie mir damals doch zu "arbeitsintensiv".


Und dann kam alles anders...

Indy (sitzend) und Danny (liegend)

Im Frühjahr 2003 hat sich diese Einstellung dann auf einmal geändert. Meine damalige Erfahrung mit Hunden hatte sich darauf beschränkt für ein paar Monate mit einer wohlerzogenen Schäferhündin einer Freundin spazieren gegangen zu sein. Dann traten auf einmal unverhofft Danny (ein Alaskan Husky) und Indy (ein Siberian Husky) in mein Leben. Die Beiden waren damals schon erwachsen (3 und 2 Jahre alt) und ganz typische Huskies: Dickschädelige und wahnsinnig energiegeladene Chaoten!

Was für ein Unterschied zu der braven Schäferhündin...  Hören wenn das neue Frauchen etwas sagt? Fehlanzeige!

Und trotzdem haben die beiden sich innerhalb kürzester Zeit in mein Herz geschlichen. Nach einer turbulenten Anfangszeit haben wir uns zu einem tollen Team zusammengefunden und mit dem Fahrrad die gesamte Umgebung unseres Wohnortes unsicher gemacht.


Vom Huskyvirus befallen

In diesen schönen gemeinsamen Jahren mit meinen beiden "Jungs" wurde mir klar dass ich nun wohl vom Husky Virus befallen bin. Denn für mich war klar das es auch zukünftig nur noch Huskies für mich gibt. Obwohl es Zufall gewesen war das ausgerechnet zwei Huskies meine ersten Hunde wurden, so sind sie doch genau DIE Rasse die zu mir passt!


Das Rudel wächst

Im Alter von 13 Jahren musste Danny aufgrund einer Krebserkrankung über die Regenbogenbrücke gehen. Und eigentlich wollte ich nicht gleich wieder einen Hund da die Trauer um Danny noch so groß war. Doch Indy hat mir sofort gezeigt das er auf keinen Fall so lange warten und ohne Hunde Kumpel leben wollte: Aus meinem braven Husky wurde plötzlich ein Ausbrecher! Und im Nachhinein bin ich sehr froh das Indy mich dazu gebracht hat gleich nach einem neuen Kumpel zu suchen, denn sonst hätte ich nie Emy kennen gelernt.

Da Indy schon 12 Jahre alt war wollte ich keinen Welpen für ihn zur Gesellschaft sondern einen erwachsenen Husky. Davon gibt es ja haufenweise im Internet angeboten, aber erst nachdem ich mir viele Anzeigen angeschaut hatte sprang der Funke über. War es bei den anderen Anzeigen höchstens ein "der vielleicht" Gefühl gewesen, so wusste ich bei Emy auf den ersten Blick "die is`es!"

Nach einem sehr netten Kontakt mit ihrem Züchter zog Emelie Schneetag Bellahusk bei uns ein und hat sich als wahrer Glücksgriff erwiesen. Sie ist nicht nur sehr schön sondern hat auch einen super Charakter. Indy und sie haben sich abgeschnuppert und alles war klar, die beiden haben sich solange Indy gelebt hat nie gestritten.

Kurz nachdem Emy bei mir einzog bin ich Mitglied im Ortenauer Schlittenhunde Verein geworden. Ich habe das Glück dass er nur zwei Ortschaften weiter sein Vereinsheim hat, angesichts dessen wie wenige Schlittenhundevereine es in Deutschland gibt ist das wirklich erstaunlich. Dort habe ich endlich viele gleichgesinnte Musher getroffen und meine beiden Hunde konnten viele andere Huskies kennen lernen und mit ihnen auf dem sicher eingezäunten Vereinsgelände spielen.

Im Juli 2014 kam dann der A-Wurf zur Welt. Von vornherein hatte ich geplant ein Mädchen davon zu behalten, denn ich wollte nicht das Emy alleine ist wenn Indy uns irgendwann verlässt. Auch hier war es schon kurz nach der Geburt klar dass es Aiyana sein würde die bei uns bleibt.


Klein Aiyana mit Indy und Emy bei einem Besuch im Stall

Mit 12 Wochen zogen dann die restlichen Welpen aus und Aiyana hat glücklich mit ihrer Mutter und dem "Onkel Indy" zusammen gelebt. 

Indy war auch ein richtig guter "Onkel" und war stets freundlich zu Aiyana.

Mit ungefähr sechs Monaten kam Tala zu uns zurück, da sie angeblich "unerziehbar" gewesen wäre. Bei mir hat sie sich zwar etwas husky-typisch dickschädelig, aber keineswegs als unerziehbar erwiesen. Durch sie habe ich eine gute Lektion gelernt: Immer noch genauer nachzuhaken was die angebliche Erfahrung mit Hunden der Welpenkäufer angeht.

Auch sportlich hat sich viel getan. Das gute alte Fahrrad durfte nun in der Garage bleiben. An statt dessen fahren wir nun mit einem auf drei Hunde umgerüsteten Sacco Cart. Da Indy nicht mehr so gut rennen konnte, habe ich auch gleich noch eine Anhängerkupplung anbauen lassen und Indy ist bequem im Hundeanhänger mitgefahren.

Im Juli 2016 hat Indy uns verlassen. Er hat eine große Lücke in unserem Rudel und in meinem Herz hinterlassen. 

Im Frühjahr 2017 ist leider das Herrchen von Yuma so erkrankt dass er sich nicht mehr ausreichend um Yuma kümmern konnte. Er hat mich dann gebeten dass ich Yuma so lange nehmen würde bis es ihm besser geht. Da sich sein gesundheitlicher Zustand nicht wieder ausreichend verbessert hat, wohnt Yuma weiterhin bei mir.


Und alles kommt anders als man denkt

So kam ich als "absoluter Katzenmensch" zu vier Siberian Huskies und bin glücklich damit. 

Mal sehen was die Zukunft uns bringt.